Grüß Gott und willkommen bei Karl Napf!


Karl Napf, das andere Original. Hier gibt es Informationen über den zugleich liebenswerten und eigenwilligen Autor zahlreicher Bücher, Hörspiele und Sketche, der über seine Leser sagt: "Ein Publikum mit einer Spannweite von S2 bis S4."


Napf hat einen kritischen Kopf und legt in seinen Glossen und Zwischenrufen den Finger auf das richtige Loch. Andererseits weiss er, dass es auch eine Welt ausserhalb der Politik mit "ganz normalen" Menschen gibt, deren Probleme ihm ein Anliegen sind, auch wenn diese nicht so auffallend sind wie die der Großkopfeten.




 JANUAR 2012 

Aktuelle Buchveröffentlichung



Zwei bessere Hälften
Heitere Anekdoten aus dem Badischen

Als teilnehmender Beobachter zeigt Karl Napf die Eigenarten der Badener und die Besonderheiten im Lande. Er singt ein Loblied auf die badische Liberalität, die dem badischen Landesteil noch heute seinen Stil verleiht. Napf hat Anekdoten gesammelt aus dem gesamten badischen Gebiet, auch aus den Geniewinkeln um Meßkirch und Bretten und aus dem vornehmen Baden-Baden, das so in Württemberg nicht einmal denkbar wäre. Ein vergnügter Blick fällt auch auf die Fürstenhäuser im Lande.

Liebevoll vermittelt Karl Napf seine große Landeskenntnis, gepaart mit viel Humor und Menschenkenntnis.




 OKTOBER 2011 

Theateraufführung

Karl Napf ist der Autor des Stückes, das vom esslinger freien Ensemble Stage Divers(e) aufgeführt wird. Die Veranstaltung ist Teil des Programmes "schaurig, romantisch, revolutionär" das von der Stadt Esslingen anlässlich des Tages des offenen Denkmals 2011 durchgeführt wird - ein Besuch lohnt sich!




 NOVEMBER 2010 

Zwei neue Veröffentlichungen



Brauchet Sie's glei?
Heitere Anekdoten aus dem Ländle

Dieses im Tübinger Silberburg-Verlag erschienene kleine Buch zeigt am Beispiel von Anekdoten die Farbigkeit und Eigentümlichkeit des Lebens im "vormals württembergischen Landesteil" mit Ausflügen in das von vielen schon fast vergessene Südwürttemberg-Hohenzollern, den "vormals badischen Landesteil" und das immer wieder neu zu entdeckende Hohenlohe. Zum Schluss wird im Kapitel "Horbiana" das jahrhundertelang vorderösterreichisch gewesene Horb beleuchtet, ein Biotop für besondere Menschen, das die moderne Zeit nur zögernd hereinlässt und mit viel Gemüt abzuwehren versteht. Hier zwei Leseproben:

Systemfehler

Bei einer Veranstaltung für ältere Menschen in einer Schwarzwaldgemeinde waren auch die beiden Pfarrer des Dorfes anwesend. In der Pause fragte der Entertainer den katholischen Geistlichen, warum die Kirche sich moralisch fast ausschließlich auf den §218 konzentriere und zum Beispiel zur Lüge, die sich auch verheerend auswirke, nichts sage. Der Pfarrer stutzte eine Sekunde und erwiderte dann: "Gegen die Lüge kann man nichts machen, darauf beruht unser ganzes System." Napf erschrak über die Offenheit, da das Programm aber weiterging, konnte er nicht einmal fragen, welches System der Geistliche gemeint habe, das weltliche oder das religiöse oder gar beide.


Bürgerstolz

Bei einer Feier wurde breit diskutiert, dass ein Bankdirektor aus dem Städtchen für seine Geliebte in der Nachbarstadt eine Wohnung gekauft hätte, um seine Besuche diskret vor bösen zungen zu verbergen. Moralische Verachtung und Spott kannten keine Grenzen, wie man so etwas machen könne.
Auf dem Heimweg aber kam es schon zu einer differenzierteren Betrachtung, als die Frau eines Maklers zu ihrem Mann zufrieden sagte: "I bin froh, dass du so ebbes net machsch, aber gell, leiste könnte mir uns des au!"




Gedanken-Schwarm

69 Gründe (wieder einmal) Johann Paul Friedrich Richter zu lesen - mit kommentierenden Scherenschnitten von Ursula Kirchner unter Mitarbeit herausgegeben von Armin Elhardt als bibliophile Broschüre 21 der Edition Wuz.

Es wird der Versuch unternommen wichtige Aussagen Jean Pauls ins 21. Jahrhundert zu übertragen. Unkonventionelle Feststellungen des unkonventionellen Autors in unkonventioneller Form. Aus dem Inhalt:

Jean Paul über die Zensur:
Die Aufklärung setzt die Fenster ein, die Zensur die Fensterläden.

Dazu Napf:
In der Bundesrepublik gibt es keine Zensur. Man braucht sie nicht - es gibt ja keine relevante Aufklärung.


Jean Paul über die Freude:
Aber kann denn eine Welt im Vergehen sich über eine Nachwelt im Entstehen freuen?

Dazu Napf:
Dies dürfte exakt unsere weltgeschichtliche Situation sein und der Grund für die herabgesetzte Stimmung bei vielen. Der Blick in die Geschichte macht sentimental, der Blick nach vorn verzagt.


Deshalb ruhig sitzen bleiben und den Gedanken-Schwarm in der Edition Wuz bestellen...




 SEPTEMBER 2009 

Neue Napfismen: Schnipsel


Als Ergänzung zu den "Glossen" und "Zwischenrufen" präsentiert Karl Napf "Schnipsel" aus seinem Denkapparat. Zu finden in der Rubrik "Glossen" im Menu oben.




 MAI 2009 

Karl Napf's Glossen und Zwischenrufe


Die stets lesenswerte Rubrik "Glossen" im obigen Menu wird dem geschätzten Besucher hier ans Herz gelegt. Karl Napfs Schaffen zwischen seinen Buchveröffentlichungen regt an zum Nach- und Überdenken...



Eine Übersicht über alle bisher erschienenen Bücher Karl Napfs finden sie mit einem Klick auf "Bücher" im Menu oben.


 EXTERNE LINKS 

Lesen Sie auch zwei Beiträge, die Karl Napf im Autoren- und Literaturweblog aus Baden-Württemberg veröffentlicht hat, ein Klick auf den Titel genügt.

"Gemütlich sitzend zur Hölle - der Verrat der Intellektuellen"
"Crash - neue Heilserwartung oder globale Katastrophe?"